Die griechische Antike umfasst die Archaische, die Klassische und die Hellenistische Kunst. Damals wurden viele künstlerische Tempelanlagen gebaut. Die griechische Antike ist also für die Architektur und weniger für die Malerei bekannt. Diese fand man überwiegend auf Vasen wieder.
Man unterscheidet drei verschiedene Prinzipien: Jedes einzelne Bauwerk musste Schönheit ( Venustas), Stabilität ( Firmitas) und Nützlichkeit (Utilitas) haben, sonst wurde das Bauwerk nicht als Architektur bezeichnet.
Sehr bekannt für diese Epoche sind die auffälligen Säulen. Es gibt die 3 Säulenordung: Die erste Ordnung ist die Dorische, welche sich durch mächtige und grobe Elemente auszeichnet.
Die zweite ist die Ionische Ordnung. Bei dieser wurden die Säulen etwas schlanker gebaut.
Die dritte ist die Korynthische Ordnung, diese ist eine hellenistische Ableitung aus der ionischen Ordnung. Die Säulen wurden noch schlanker und höher gebaut.
Eine Untergruppe der griechischen Antike ist die Archaische Kunst von 8. – 6. Jahrhundert v. Chr. Die Skulpturen und Bauwerke zeichnen sich durch Symmetrie aus und wirken sehr blockhaft.
Nach der Archaischen Kunst folgt die Klassische Kunst in der griechischen Antike. Diese entstand 5. – 4. Jahrhundert v. Chr. Und strebt nach Harmonie. Ein typisches Beispiel für diese Art der griechischen Kunst ist der Parthenon-Tempel in Athen.
Auch die Hellenistische Kunst gehört zur griechischen Antike. Diese begann um 4. Jahrhundert v. Chr. Und endete 1. Jahrhundert v. Chr. Diese erweckte das Interesse an die Realität, wie beim „Denkmal mit Pferd und Junge“. Auch hier war von der Malerei noch nicht viel zu sehen.